DER BETRIEB
Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Stand: Februar 2013

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DB vom 15.02.2013, Heft 07, Seite 320 - 322, DB0578264
Der Betrieb > Steuerrecht > Bilanzsteuerrecht > Entscheidung

Ausübung des Wahlrechts bei Übertragung der § 6b-Rücklage in einen anderen Betrieb

Wirksame Übertragung einer § 6b-Rücklage

Das Bilanzierungswahlrecht für die Bildung und Auflösung einer § 6b-Rücklage ist immer durch entsprechenden Bilanzansatz im „veräußernden“ Betrieb auszuüben, auch wenn die Rücklage auf Wirtschaftsgüter eines anderen Betriebs des Stpfl. übertragen werden soll.

BFH, Urteil vom 19.12.2012 – IV R 41/09
NORMENKETTE

EStG § 4 Abs. 2 Satz 2, § 6b Abs. 3

Artikel-Inhalt

  • Sachverhalt
  • Entscheidungsgründe

Sachverhalt

Die Kläger zu 1. und 2., Vater (V) und Sohn (S), bewirtschaften seit dem 1. 7. 1991 einen landwirtschaftlichen Betrieb in A (Westbetrieb) in der Rechtsform einer GbR, der Klägerin zu 3. Daneben bewirtschaftete V bis zum 30. 6. 1996 einen weiteren landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe von B (Ostbetrieb). Ab dem 1. 7. 1996 führten die Kläger den Ostbetrieb in der Rechtsform einer atypisch stillen Gesellschaft. S verpachtete ab dem 1. 7. 1995 bis zur Gründung der atypisch stillen Gesellschaft landwirtschaftliche Grundstücke an den Ostbetrieb. Während der Verpachtung ordnete S die Grundstücke seinem landwirtschaftlichen Einzelunternehmen (Verpachtungsbetrieb) zu.

In den Wirtschaftsjahren 1993/94 und 1994/95 veräußerten die Kläger jeweils in ihrem Sonderbetriebsvermögen befindliche landwirtschaftliche Flächen des Westbetriebs und bildeten i. H. der entstandenen Veräußerungsgewinne in den zeitnah beim FA eingereichten Sonderbilanzen des Westbetriebs zum 30. 6. 1994 und 30. 6. 1995

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Version: rc-3.1.25311 (Handelsblatt Fachmedien_DB)
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