DER BETRIEB
Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Stand: Dezember 2012

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DB vom 07.12.2012, Heft 49, Seite 2774, DB0557147
Der Betrieb > Steuerrecht > Einkommensteuer > Verwaltungsanweisung

Einkommensteuerrechtliche Behandlung der Geldleistungen für Kinder in Vollzeitpflege nach § 33 SGB VIII, für die Erziehung in einer Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII, für Heimerziehung nach § 34 SGB VIII und für die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung nach § 35 SGB VIII

Einkommensteuerrechtliche Behandlung der Sach- und Unterhaltskostenpauschale

BMF, Schreiben vom 27.11.2012 – IV C 3 – S 2342/07/0001 :126 [2012/1011899]

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird das BMF-Schreiben vom 21. 4. 2011 (IV C 3 – S 2342/07/0001:126 [2010/0744706], BStBl. I 2004 S. 487 = DB0417013) unter C. Heimerziehung (§ 34 SGB VIII) wie folgt ergänzt:

Werden der Betreuungsperson Leistungen für die Bestreitung der Sach- und Unterhaltsaufwendungen des Kindes gezahlt, gilt Folgendes:

Ist die Betreuungsperson freiberuflich (§ 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG) tätig, stellen die Zahlungen für die Bestreitung der Sach- und Unterhaltsaufwendungen des Kindes Betriebseinnahmen dar.

Grds. sind nur die tatsächlich angefallenen und auch nachgewiesenen Sach- und Unterhaltsaufwendungen für das Kind als Betriebsausgaben abziehbar. Aus Vereinfachungsgründen ist es jedoch nicht zu beanstanden, wenn statt der tatsächlich angefallenen und nachgewiesenen Betriebsausgaben ein Betriebsausgabenabzug für Sach- und Unterhaltskosten des Kindes i. H. der hierfür erhaltenen kinderbezogenen Leistungen geltend gemacht wird. Der Betriebsausgabenabzug

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Version: rc-3.1.25311 (Handelsblatt Fachmedien_DB)
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